Die offenen Ganztagsangebote (OGATA) an den Grundschulen werden in Kooperation von den jeweiligen Schulen, dem Schulträger und dem Verein zur Bildungsförderung als freiem Träger der Jugendhilfe organisiert. Finanziert werden die OGATA´s durch Landesmittel, durch städtische Zuschüsse und durch Elternbeiträge.
Die offenen Ganztagsangebote unterscheiden sich qualitativ in folgenden Punkten von den
bisherigen Betreuungsangeboten im Rahmen der Landesprogramme
"Verlässliche Grundschule 8-13 und 13Plus":
• Personalschlüssel des Betreuungspersonals ( 1 : 12,5 );
• Qualifikation der GruppenleiterInnen (ErzieherInnen, SozialpädagogInnen);
• Einsatz von Lehrkräften des Schulkollegiums (u.a. zur gezielten Förderung im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung);
• Zusätzliche AG-Angebote von externen Kooperationspartnern im sportlichen und musisch-künstlerischen Bereich;
• Intensivierung der pädagogischen Zusammenarbeit zwischen dem Betreuungs-Team und dem Lehrerkollegium;
• Engere Verzahnung des Unterrichts und der Nachmittagsangebote;
• Angebot einer warmen Mittagsverpflegung (Catering);
• Teilnahmeverpflichtung der Kinder an allen Schultagen bis mindestens 15:00 Uhr.
Der Aufbau von qualitativ hochwertigen Ganztagsangeboten ist allerdings keine Sache von 1 oder 2 Jahren. Vielmehr ist ein längerer Entwicklungsprozess erforderlich, um von einem auf den herkömmlichen Unterricht aufgesetzten Nachmittagsangebot zu einem organisatorisch und pädagogisch-inhaltlich integrierten Ganztagsangebot zu kommen. An der kontinuierlichen Weiterentwicklung der OGATA´s in Mönchengladbach arbeiten alle Beteiligten – Schulaufsicht, Schulamt, OGATA-Schulen und Träger der Jugendhilfe – auf der Koordinatorenebene und in regelmäßig tagenden Qualitätszirkeln.